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Hindernis Schüpfheim

 

Achtung. Es gibt eine sehr wichtige Mitteilung!

Es gibt ein Holzerseil an der Farnern, vor dem Startplatz West

 

 

Baubeginn: 1.9.2017
Anlagedauer: TEMP 31.07.2019

Geometriedaten:
Maximale Höhe AGL [m]: 70
Maximale Meereshöhe AMSL [m]: 1512
Gesamtlänge [m]: 2055

Markierung / Befeuerung:
Kabel Warner montiert auf Tal-, Top-Station und hängende Last (zB. rot / weiß / rot Barrel)

 

 

Luftfahrthindernisdaten Schweiz (Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL))


 

Luftraum Zentralschweiz

Hängegleiter-Sonderregelung für das Befliegen der Flugplatzgebiete Emmen, Buochs, Alpnach und Kägiswil

  

Die nachfolgenden Bestimmungen regeln den Betrieb von Hängegleitern in den Kon­trollzonen (CTR) und den Nahkontrollbezirken (TMA) Buochs–Alpnach und Emmen, bzw. das Fliegen in einem Abstand von weniger als 5 km um den Flugplatz Kägiswil. Im Übrigen gelten die Bestimmungen der Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorie (VLK).

 

I. FLUGVERBOT

Der Betrieb von Hängegleitern ohne Funkverbindung mit der zuständigen Flugsiche­rung ist untersagt,

a) wenn die Kontrollzonen (CTR) und die Nahkontrollbezirke (TMA) Buochs–Alpnach– Emmen aktiv sind. Grundsätzlich muss mit einer jederzeitigen Aktivierung der Zonen­gerechnet werden (HX).

b) in einem Abstand von weniger als 5 km von der Piste des Flugplatzes Kägiswil aus­serhalb der CTR Buochs-Alpnach.

 

II. AUSNAHMEN

Fluggebiete Beckenried (1) und Weggis (4)

Ausserhalb der regulären Tower-Betriebszeiten (MO–FR 07.30–12.05 / 13.15–17.05 Uhr) dürfen die auf der Karte bezeichneten Fluggebiete Beckenried (1) und Weggis (4) grundsätzlich ohne Einschränkungen und ohne Funkverbindung beflogen werden. Ausnahmeregelungen werden jeweils an den Tal- und Bergstationen der Luftseilbah­nen durch die Flugverkehrsleitung angeschlagen.

 

Fluggebiete Stans (2) und Alpnach (3)

Ausserhalb der regulären Tower-Betriebszeiten (MO–FR 07.30–12.05 / 13.15–17.05 Uhr) dürfen die auf der Karte bezeichneten Fluggebiete Stans (2) und Alpnach (3) in der Regel ohne Einschränkungen und ohne Funkverbindung beflogen werden. Der effektive Status muss aber vor dem Flug über die Telefonnumer 041 620 91 06 (Ton­band) abgehört werden. Bei Instrumentenabflügen können die Zonen 2 und 3 inner­halb von 30 min ausser Kraft gesetzt werden.

 

Fluggebiet Kerns (5)

Die Benützung des Fluggebietes Kerns (5) muss während den Tower-Betriebszeiten (s.o.) mit der Flugsicherung Alpnach telefonisch oder per Funk koordiniert werden. Ausserhalb dieser Zeiten müssen Flüge in diesem Gebiet telefonisch oder per Funk mit der Flugfeldleitung Kägiswil koordiniert werden.

 

CTR2 Emmen

Die 2014 neu eingerichtete CTR2 von Emmen, die zwischen den bisherigen CTRs von Buochs und Emmen liegt und orange eingezeichnet ist, ist ebenfalls ein Luftraum nach dem HX-System, was bedeutet, dass er grundsätzlich jederzeit innerhalb von 30min aktiviert werden könnte. Allerdings darf dieser Luftraum gemäss Verfügung von den Benutzern resp. Skyguide nur bei Instrumentenflugbedingungen (Wolken unterhalb von 1350m.ü.M., Sicht < 5000 m) aktiviert werden. Zudem ist an Wochenenden in der Regel nicht mit einer Aktivierung zu rechnen. Seinen effektiven Status kann ebenfalls über die INFO Frequenz 134.125 MHz bzw. Telefonnummer 041 620 92 06 erfahren werden. Ist die CTR2 nicht aktiv, kann sie frei beflogen werden.

 

III. HÄNGEGLEITER MIT FLUGFUNK

Einflug in die Kontrollzonen (CTR) und Nahkontrollbezirke (TMA)

Aktive Kontrollzonen und Nahkontrollbezirke dürfen nur mit Flugfunk und entsprechen­der Bewilligung beflogen werden. Sowohl die CTR Buochs, Alpnach und Emmen, als auch die TMA Emmen sind sog. HX-Zonen, was bedeutet, dass sie jederzeit, auch ausserhalb der üblichen Betriebszeiten, aktiviert werden können. Den aktuellen Status (aktiv / nicht aktiv) erfährt man wie folgt:

Im Falle der CTR1 und der TMA Emmen (120.425) erfolgt ausserhalb der Betriebszeit des TWRs eine automatische Antwort auf dieser Frequenz, dass die CTR/TMA nicht aktiv ist. Zusätzlich kann der Status neu auch auf der Telefonnummer 041 620 91 06 bzw. INFO Frequenz 134.125 MHz abgehört werden. Sind CTR und TMA nicht aktiv, darf unter Hörbereitschaft (Flugfunk) in den gelben Bereich eingeflogen werden.

Im Falle der CTR2 von Emmen (siehe oben), kann der Status über die besagte Tele­fonnummer oder über den TWR Emmen (120.425) in Erfahrung gebracht werden. Die CTR2 kann nie ohne die CTR1 aktiv sein, umgekehrt jedoch ist dies häufig der Fall. Wird auf der Frequenz 120.425 die Deaktivierung der CTR1 gemeldet, gilt dies auch für die CTR2. Blindmeldungen sind bei inaktiver CTR2 nicht nötig.

Im Falle von Buochs und Alpnach kann auf einer separaten Infofrequenz (134.125) und auf der gleichen Telefonansage (041 620 91 06) jederzeit der Status auf einem Tonband erfahren werden. Ist die entsprechende CTR nicht aktiv, darf mittels Übermitt­lung von sog. Blindmeldungen (Luftfahrzeug, Position, Höhe, Flugweg) über Flugfunk auf den entsprechenden Frequenzen (Buochs 119.625, Alpnach/Kägiswil 128.475) eingeflogen werden. Nach Blindmeldungen von anderen Luftfahrzeugen, die sich neu in diesem Bereich befinden, ist die Blindmeldung zu wiederholen. Ebenso soll nach der Landung eine Meldung übermittelt werden!

Die TMA’s von Buochs und Alpnach sind temporäre Lufträume. Deren Aktivierung und andere Luftraumbesonderheiten können mittels DABS (tägliches Luftraumbulletin, siehe SHV-Homepage) erfahren werden.

 

Das DABS muss unbedingt täglich konsultiert werden!

IV. KOORDINATIONSSTELLEN

 

Koordinationsstelle

Funkfrequenz

Telefon-Nr.

Tower Buochs*

119.625

041 624 59 01

Tower Alpnach*

128.475

041 672 56 31

Tower Emmen*

120.425

041 268 32 5

Flugplatz Kägiswil

128.475

041 660 34 24

Flugplatz Buochs

119.625

041 622 06 11

Status-Info Buochs–Alpnach-Emmen

134.125

041 620 91 06

* während den Tower-Betriebszeiten

 

V. DIVERSES, GÜLTIGKEIT

Diese Regelung ist dank einem Entgegenkommen der Flugsicherung zustande gekommen, um den Betrieb von Hängegleitern seit der Neuregelung des Luftraums Buochs-Alpnach-Emmen im März 2014 weiterhin zu gewährleisten. Es wird dringend gebeten, die Regelungen strikte einzuhalten.Verstösse werden von der Flugsicherung geahndet und konsequent verzeigt.

Diese Regelung gilt ab März 2014.

Wir zählen auf Dein partnerschaftliches Verhalten und Dein Verständnis zur Sicherung unserer Fluggebiete. HAPPY LANDING

 

 

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Luftraumverletzung

Bericht im SWISS GLIDER vom Juli 2013

Ich hoffe die Vorfälle geben etwas zu denken, da ich selber schon erlebt habe, wie Piloten die Luftraumregeln etwas Grosszügig auslegten. Die Konsequenzen, werden alle Piloten betreffen. BZ

Gefährliche Luftraumverletzungen
Weniger als 100m Abstand zu SWISS-Maschine

Kaum haben wir in der Mai-Ausgabe über die Hotspots der Luftraumverletzungen berichtet  und schon ereignen sich Luftraumverletzungen durch Gleitschirmpiloten - sogar überaus gefährliche:

 Am 8. Mai. Ca. 16 Uhr. befand sich ein Verkehrsflugzeug der SWISS im Anflug auf Zürich - Kloten im deutschen Luftraum (wird von Skyguide überwacht), als es auf rund 2050 m ü.M. einen Gleitschirm mit einem Abstand von weniger als 100 m passierte Der Gleitschirmwar ohne Bewilligung in den Luftraum C eingeflogen, der in diesem Bereich eine Untergrenze von 1700 m ü.M. hat! Die Fluggesellschaft verfasste einen Bericht, der nun eine Untersuchung bei der deutschen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (bfu) zur Folge hat. Die bfu stuft den Vorfall als schwere Störung des Luftverkehrs ein, der Auswirkungen auf den fehlbaren Piloten und möglicherweise den gesamten Sport haben dürfte.

Bachtel: 60m In Abstand zu Luftwaffe

Ebenfalls am 8. Mai flogen um ca. 11 Uhr im Bereich Bachtel gleich mehrere Gleitschirme ohne Erlaubnis in der TMA2 von Dübendorf auf und über 1800 m ü.M. (die TMA beginnt auf 1700m). Ein Pilatus Porter der Luftwaffe passierte einen davon mit ca. 60 m Abstand!

Salève: Zahlreiche Piloten In der TMA

Am 11. Mai wurden von einem Fallschirmabsetzpiloten zahlreiche Gleitschirme über dem Salève gesichtet, die sich zwischen 2000 und 2500m - also innerhalb der TMA von Genf – aufhielten. Skyguide verfasste einen Bericht.

Stanserhorn: Akroschirme in CTR

Am 13. Juni um 15.45 Uhr starteten zwei Akro-Gleitschirmpiloten vom Stanserhorn ohne Bewilligung Richtung Norden, während die CTR (HX) aktiv war. Gleichzeitig befand sich eine PC12 im rechten Gegenanflug auf die Piste 7 von Bouchs. Kurz vor dem Eindrehen in den Quer- und Endanflug passierte der PC12  den zuerst gestarteten Gleitschirm gemäss Flugsicherung mit nur wenigen Metern Abstand. Der zweite Gleitschirm folgte etwa eine Minute später und stellte keine Gefahr mehr dar. Beide Piloten landeten auf einem Feld unterhalb der Talstation der Cabrio-Bahn oberhalb Stans. Die sofort aufgebotene Polizei konnte die Piloten nicht mehr ausfindig machen. Die beiden Flugverkehrsleiter erachteten den Vorfall als sehr gefährlich und erstellten einen Bericht zuhanden des BAZL.

Während die Piloten im Fall Dübendorf und Salève bisher unerkannt blieben, konnten die Piloten im Anflug auf Kloten und am Stanserhorn ausfindig gemacht werden. Sie müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. (cm)

Rücksichtslos

Es ist schon äusserst bedenklich, dass es solch rücksichtslose Piloten gibt, die sich um Luftraumregelungen derart foutieren und damit nicht nur den Flugverkehr, sondern unseren Sport als Ganzes (resp. die noch verbliebenen Freiheiten) derart massiv gefährden. Nicht auszudenken, was mit unserem Sport passieren wird, wenn der Abstand mal nicht mehr reicht und ein Zusammenstoss eines Airliners mit einem Gleitschirm traurige Tatsache wird.

Mit grossem Aufwand wurde vor vielen Jahren sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz der Zugang unseres Sports zum Luftraum E erkämpft. Diesen wieder zu verlieren und nur das noch im Luftraum G fliegen zu dürfen, würde das faktische Aus bedeuten.

Chrigel Markott

Flyland

Gleitschirmfliegen, Luftraum und Fluggebietsdatenbank der Schweiz
Luftraum und Fluggebietsdatenbank

Luftraum-Refresher für Segelflieger

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